Phono LE: Testbericht


LE MK IV : Testbericht


NCSE : Testbericht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neugierde, Leidenschaft, Entschlossenheit

Da es damals kein Diplom für Lautsprecherbau gab  -- (auch heute gibt es noch keins) -- mußte Roy seinen eigenen Weg finden. Janet Lynn schildert hier wie Roy vorgegangen ist.

  

Frühere Geistesblitze...und Wendepunkte

Da der Sound seines Radioweckers ihm nicht genügte baute sich Roy 1968 im Alter von 14 Jahren sein erstes Paar Lautsprecher. "Damals hörte ich Hendrix, B.B.King und Cream über das Radio und bei mir formte sich der Wunsch das besser hören zu wollen", errinnert sich Roy. "Ich konnte mir damals keine neue Lautsprecher leisten, deshalb habe ich mir einfach die Bauteile besorgt und die Lautsprecher selbst gebaut. Die klangen viel besser als der Radiowecker. Das hat mich begeistert."

Aber Roy wollte mehr. Ich habe mir vorgestellt, dass Surround Sound die Zukunft ist und wollte dazu Lautsprecher so plazieren, dass man sie nicht sieht" erzählte Roy. Und dann musste er lachen und sagte "Meine Eltern waren darüber nicht glücklich darüber, dass ich dazu Löcher in die Wände machen wollte."  Im nächtsen Sommer erhielt er von seinem Großvater ein Paar gebrauchte Electro-Voice Regeny Lautsprecher. "Der Klang war dynamisch und durchsichtig. Und hatte einen tollen Bass." errinnert Roy sich. "Ich habe dann angefangen mir mehr Muisk zu kaufen".

Kurz nachdem er den Führerschein erworben hatte, fuhr er die 20 Minuten von Green Mountain Falls (Colorado), seiner Heimatstadt, nach Colorado Springs, zu einem dort ansässigen HiFi Händler. "Ich ging an einem Paar Fisher Kompaktboxen  vorbei, die klassische Musik aus dem Radio spielten. " errinert er sich. "Und zum ersten Mal hörte ich von einem Lautsprecher die Echo der Konzerthalle in dem das Orchester aufgenommen wurde. Ich konnte mir bis dahin mit überhaupt nicht vorstellen, dass ein Lautsprecher Aufnahmen so realistisch wiedergeben kann. Ich war wie in einem Parallel Universum. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung, dass Lautsprecher räumliche Informationen wiedergeben können. Unmittelbar fing ich an mich für dieses räumliche Informationen, die mit dem Zeitverhalten des Schalls zu tun haben , zu interessieren. Erst später habe ich mitbekommen, dass diese Fisher Kompaktboxen einer Frequenzweiche erster Ordnung hatten." Als Roy 19 war verließ er nach 2 Jahren Mathematik Unterricht das Adam State College in Almosa um in Colorado Springs für Hewlett Packard(HP) Oszilloskope zu fertigen.

Die Firma unterrichte ihn in der Herstellung von Glas, in Hoch Vakuum Geräte, Kryogenie und Clean Room Richtlinien. Roy kauft sich vom Lohn HiFi eine Anlage und ein Motorrad. Roy erzählte "Ich erwarb meine erste High End Analage: ein Phase Linear 400 Endverstärker, ein ACE Audio Vorverstärker, einen Connoisseur Plattenspieler mit einem ADC XLM System und elektrostatische Kopfhörer von Koss." Er kauft in einem High End Geschäft ein Paar Lautsprecher. Sie hatten eine Freuquenzweiche erster Ordnung und wurden von HP Kollegen gefertigt.

Als seine Kollegen welche seine Lautsprecher entwickelt haben merkten, dass er sich für Lautsprecher Design interessiert, übergaben sie ihm eine Schachtel mit Unterlagen. "Roy errinnert sich "Sie sagten zu mir, wenn ich wirklich verstehen möchte wie man bessere Lautsprecher baut, dann mußt ich das erst alles einmal durcharbeiten". Die Schachtel enthielt technische Unterlagen von 1930 bis Anfang 1970." Auch alle wissenschaftlichen Schriften aus dem Audio Engineering Society's Journal waren darin enthalten", erzählte Roy, "Den Erhalt dieser Schachtel war ein großer Wendepunkt in meinem Leben."

 

Hier began seine lebenslange Forschung

Roy laß sich durch alle Unterlagen durch und fand heraus, dass alle sich ausnahmslos mit Gehäuse Reflektionen und deren Einfluß auf den Klang beschäftigten. er war enttäuscht, dass die Unterlagen keine Lösungen zu den Problemen bereitstellten.

Genau zu diesem Zeitpunkt veröffentlichte die Audio Engineering Society einen wissenschaftlichen Beitrag von Richard Heyser. Heyer war ein angehender Physiker auf dem Gebiet der Akustik. "Er zeigte als erster welche komplizierte Berechnungen bei einer Frequenzweiche erster Ordnung angewendet werden müssen, welche Messungen von Wichtigkeit sind und schlußendlich wie absolut wichtig eine zeit-richtige Wiedergabe für die Musik ist." errinnert sich Roy. "Zu diesem Zeitpunkt wußte ich, dass ich genug weiß um meine eigenen Lautsprecher zu entwickeln.

Er baute einen schmalen Lautsprecher in dem Bass, Mitteltöner und Hochtöner physikalisch korrekt positioniert waren. Das Gehäuse hatte minimale Reflektionen. Roy ließ sich von einem Schreiner mit den Treibern seiner Kollegen die Gehäuse anfertigen. "Eine Jahrzehnt habe ich mit diesen Lautsprecher experimentiert", errinert sich Roy. Bei einem der Versuche bewegte er die Treiber vor und zurück. Das fürte ihn später zu einem Durchbruch. Das war der Anfang der  "Soundfield Convergence" Technologie, die später Merkmal all seiner Modelle wurde.

Er widmete sich auch der außerhalb angebrachten Frequenzweiche. "Damals hatte ich mir meinen ersten Spektrum Analysierer und Meßmikrophone zugelegt", erzählte Roy, "Zum ersten Mal konnte ich Messungen machen die ich mit meiner Hörerfahrung überein bringen konnte. Der Type 4732 (oben) war ein direkter Nachfolger dieser ersten Lautsprechgehäuse.

  

Aus Neugierde wechselte er in die Audio industrie

Nach der Mondlandung gab es massive Entlassungen in der Raumfahrtindustrie. Fasziniert beobachtete Roy wie Ingenieure von Boing und anderen Firmen Audiofirmen, wie Phase Linear, gründeten. Roy meinte dazu " Als ich diesen Wechsel gesehen habe, wollte auch ich in die Audio Industrie."

Mit 22 verließ er HP um in einem HiFi Geschäft zu arbeiten. Wir importierten verschiedene ausländische Marken , wie Micro-Seiki(oben links)" refelektierte Roy. "Wir hatten die fortschrittlichsten Marken und ich war fasziniert wie die Designer in ihrer Produkt Entwicklung vorgingen und Alles auf wissenschaftlichehn Prinzipien beruhte. Das war für mich sehr beruhigend zu erfahren, da ich von Anfang an den selben Ansatz gewählt hatte." Zusätzlich installierte Roy auch große Discoanalgen für Geschäftskunden.

Ein neues Kapitel in seinem Leben wurde aufgeschlagen als ein Freund ihm einen Vorschlag machte. "Ich sollte eine industrielle Holzverarbeitungsfirma leiten", errinnert sich Roy. "Unter der Anleitung der Holzprofis bekam ich eine Lehre und lernte Holzmaschinen kennen, die nicht üblicherweise zu finden sind".

Danach leitete er eine Audio Hersteller bevor er sich in eine alte Holzhütte in Green Mountain Falls zurückzog. "Während dieser Jahre habe ich nebenher meine Lautsprecher ständig weiter entwicklet" sagte Roy. "Und doch, um einen Durchbruch in der Entwicklung zu gelangen, musste ich mich einigen der grundsätzlichen Fragen meiner Forschung stellen, die ich sonst nirgens beantwortet gesehen habe. Die Experimente die ich vor hatte waren sehr zeitaufwendig und mussten in einer extrem ruhigen Umgebung stattfinden. So bin ich halt zurück in die Berge gekehrt."  Zwei Jahre lang verweilte er dort und testete und baute Lautsprecher . Er widmete sich auch Lautsprechern anderer Hersteller und studierte für sich Klangwiedergabe, Aufnahmetechnik und Psychoakustik.

1979 ging er zurück nach Color Springs und baute auf und leitete eine High End HiFi Kette. Daneben installierte er weiter Disco Anlagen und als Aufnahmeingenieur nahm er Musik in Nachtklubs und Konzert Hallen auf. Die Gengre reichte von Bluegrass, Jazz, Reaggae und Rock bis Klassik.

1981 erhielt er einen Vertrag als Aufnahmeingenieur für das Colorado Springs Symphonie Orchester und hat als Erster Aufnahmen in der neuen Pikes Peak Center for the Performance Halle (links) gemacht. In den 4 Jahren Amtszeit hat er unter anderem Aufnahmen von Vladimir Ashkenazy, Nadia Solerno-Sonnenberg und Eugene Fodor gemacht. Er war auch Aufnahmeingeneur bei verschiedenen Fernseh- und Radio Livesendungen. "Für einen Aufnahmeingeneur ist es wie ein Geschenk, wenn man die Möglichkeit hat, Musiker von Weltrang unter bekannten gleichen Bedingungen aufzunehmen" erzählt Roy. "Akustisch zählt die Pikes Peak Center for the Performance Halle zu den 10 besten Konzerthallen des Landes.

  

Der Wunsch wieder Auf die Universität zurück zu kehren

Johnson hatte bis dahin Hunderte von wissenschaftlichen Papieren durchgearbeitet, welche ihm damals von seinen Kollegen bei HP gegeben wurden. "Es ist was anders ob man solche Unterlagen durchliest oder ob man sie gründlich studiert und in Experimente anwendet" erzählte Roy. "Ich versuchte dann immer mit mathematischen Gleichungen einen Sachverhalt auszudrücken. Zugleich gab es immer wieder Veröffentlichungen von neuen Forschungsergebnissen die mir halfen meine mathematischen Gleichungen besser zu verstehen."

Roy bemerkte mit Erstaunen, dass viele seiner Vorgänger Abkürzungen  in ihrere mathematischen Herleitungen genommen hatten. Entweder haben sie nicht genau gewußt wie man das Zeitverhalten von Klängen in der Mathematik mit berücksichtigt oder sie haben das überhaupt nicht beachtet und konzentrieten sich darauf die sehr komplizierte Mathematik zu vereinfachen. "So zum Beispiel" errinnert sich Roy", hatten manche Entwickler eine mathematische Formel entwickelt welche die Lautheit eines Tones beschreibt, aber völlig außer Acht läßt wenn die einzelnen Töne am Ohr ankommen.".

Roy war ernüchert weil er sah, das so viele Entwicklerkollegen diese einfachen mathematischen Ansätze wählten. Diese wurden quasi zum Standart. "Ich wußte, dass ich auf dem richtigen Weg war", sagte Roy."Obwohl ich manchmal den Eindruck hatte ich bewegte mich mit meinen Berechnungen im Kreis. Mir wurde klar, dass ich die Mathematik die mit dem Zeitverhalten zu tun hatte studieren musste. Dazu musste ich zurück an die Uni, da dies Teil des Lehrplans in der höheren Physik war. Ich wollte auch mehr über die Physik von Materialen erfahren."

1986 schrieb sich Roy an der University of Colorado, Colorado Springs, ein um einen Major in Physik zu machen. Der Schwerpunkt war die Festkörper Physik. Seine Arbeiten hatten mit Aktivitäten außerhalb des Atomkerns zu tun; sie schlossen Elektron-Elektron und Elektron-Atomkern Ineraktionen mit ein, welche maßgeblich in der Wissenschaft über die Materien sind. Ab dem dritten Jahr wurde Roy von seinem Professor gebeten mit der Abschlußarbeit zu beginnen und Studienanfänger zu unterrichten. Er widmete sich der Mathematik die sich mit dem Zeitverhaltens auseinandersetzt, Anwendungen von Green's Funktionen, Raum-Zeit Verhalten von elektro-magentischen Wellen, bis zum Quantenlevel, einschließlich der Super-Leitfähigkeit.

Roy hatten neben dem Studium 5 Jobs, einschließlich dem Bau von Mega Watt, Ultra HiFi Sound System für Salone einer Billiard Kette. Er entwickelte auch ein System zur Kraftmessung für die Schwimmer des U.S. Olymischen Training Centers. " Ich entwicklete und verkauft nebenbei auch meinen ersten komerziellen Lautsprecher, der M-3", erzählte Roy, während er sich an die Anfänge von Green Mountain Audio errinert. "Obgleich das Gehäuse nicht zu Schwingen angeregt werden konnte, war das Gehäuse der M-3 doch zu konventionell, um viele meiner Technologien umzusetzen." In seiner Freizeit wandte Roy sein neu erworbenes mathematisches Wissen an um von Kollgen veröffentlichte Formel wie auch seine eignene Formeln nochnmls zu überprüfen.

Mit der gemachten Erfahrung seines M-3 Lautsprechers und den mathematischen Formeln schrieb Roy eine Abhandlung die für seinen Abschluß erforderlich war. Dieser Abhandlung wurde zu einem weiteren Wendepunkt im Leben des jungen Designers. "Requirements for the Design of a Time-Coherent Loudspeaker with a Dispersion Pattern Decreasing Monotonically with Increasing Frequency" war die  "erste mathematische Herleitung der Beschreibung eines Monopol Treibers dessen Ausbreitung sich mit zu höheren Freuenzen ansteigenden Musik sich verjüngt". erklärte Roy. Das Resultat war ein Lautsprecher der besser in einen typische Wohnraum zu integrieren war, für welchen die Studios ihren Sound abmischen. "Ich habe alle Varibalen in dieser Abhandlung untersucht, die wichtig sind, um einen besseren Lautsprecher herzustellen", errinnert sich Roy. " Das Resultat belegten klar, dass konventionelle Lautsprechergehäuse  für den Bau besserer Lautspecher ungeeignet sind", sagte Roy, mit Blick auf die M-3.

Während er 1990 in den Vorbereitungen für den Bachelor Abschluss stand, wendete er daneben seine Erkenntnisse der Abhandlung auf einen neuen Lautsprecgleichzeitig mit der Entwicklung der Diamante. Es war eine aufregende Zeit". Später kaufte er sich die Studienbücher zu Quanten Physik und studierte sie zu Hause.

Während dieser turbulenten Zeit war beabsichtigt Roy ein Angebot zu unterbreiten Physik an der Universität zu unterrichten. Aber durch einen Schreibfehler ist das Angebot nie zu ihm vorgedrungen. "Ich war zu beschäftigt mit der Imago und der Diamante" erzählte Roy. "Später traf er seinen Professor und der sagte ihm, dass er die ertse Wahl war für diese Stelle an der Uni gewesen ist. Das hat mir dann doch weh getan, weil ich gerne unterrichtete und auch gerne Professor geworden wäre."

 

Technische Errungenschaften

Ungefähr 30 Jahren nach dem Bau seines ersten Lautsprechers ist es Roy 1999 gelungen die Erzeugung aller Klangwellen über alle Frequenzen hinweg zu berechnen und dadurch zu kontrollieren.

Von allen technischen Verbesserungen ist Roy besonders wichtig der Durchbruch im Zobel Netzwerk Design im Jahr 2001; das "letzte fehlende Puzzle" in der Sucxhe nach dem perfekten Lautsprecher. Das Resultat ist eine dramatische Verbesserung der Lautsprecher Wiedergabe. Er hat daraufhin für alle bis lang verkauften Modelle eine geänderte Frequenzweiche angeboten.

Roy wird als große Authorität für die Frequnezweichen erster Ordnung angesehen. Seine Lautsprecher erzielen regelmäßig Auszeichnungen und Preise.

 

 

 


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