Phono LE: Testbericht


LE MK IV : Testbericht


NCSE : Testbericht

LFD Audio 

 "Wir von LFD glauben, dass das Ziel des Audio Ingenieurwesen immer sein muss, die höchst mögliche Wiedergabequalität zu erreichen. Wir geben zu und bleiben auch dabei, dass zur Optimierung der Wiedergabequalität unserer Geräte neben dem wissenschaftlichen Vorgehen  auch subjektive Gesichtspunkte herangezogen werden müssen; die persönliche Einschätzung gibt immer letztendlich den Ausschlag. Aber auf der anderen Seite legen wir genau soviel Wert auf wissenschaftliches Vorgehen. Wir messen den objektiven Größen die gleiche Bedeutung wie unserer Design Philosophie, die geprägt ist vom Minimalismus und dem Diktat der kürzesten Signalwege."
-- Dr. Richard Bews, Professor Malcolm Omar Hawksford, LFD Audio.

LFD Audio glaubt, dass man ein Produkt genau dann am leichtesten perfektionieren kann, wenn die grundlegende Schaltungen so einfach wie möglich gehalten werden. Dr. Brews war in den 80er Jahren wissenschaftlicher Mitarbeiter von Be Yamamura. Deshalb sieht sich Dr. Brew eher in der Tradition kleiner japanischer High End Firmen wie Kondo. Deren Tradition prägt sein Vorgehen bis heute. Neben dem Minimalismus gehört unter anderen die extensive Auslese passiver Komponente dazu . Die subjektive Beurteilung ist dabei von immenser Bedeutung, genauso wie die Zuverlässigkeit der Bauteile. Es hat sich gezeigt, dass eine bestmögliche Komponente für eine bestimmte Stelle in der Schaltung sich anders verhält wie ähnlich gute Komponenten. Zum Beispiel ist es normalerweise nicht möglich einen bestimmten Widerstandstyp in der gesamten Schaltung zu verwenden. Jede Stelle in der Schaltung muss genau den Widerstandstyp erhalten, der die besten subjektive Resultate bringt. Diese Ausleseverfahren wird auch bei den Kondensatoren angewendet. Dieses iterative Vorgehen ist sehr zeitintensiv und hat zur Folge, dass eine Produktentwicklung methodisch und langsam ist. Es gibt keinen anderen einfachen Weg. Aber am Ende bringt diese Beharrlichkeit als Gegenleistung die bessere Wiedergabe Qualität.

Die Platinen der LFD Audio Produkte haben immer Stern-Erdungen. Die Signalwege werden so kurz wie möglich gehalten und sind 5 mal kürzer als die anderer Hersteller. LFD Audio ist kein Fürsprecher für den Einsatz von Platinen, denn es hat sich gezeigt, dass die Verwendung hoch qualitativer Kabel eine geringere Verschlechterung zur Folge hat als die Signalwege der Platinen. Folglich sind bei LFD Audio Produkten mehr Kabelleitungen zu finden sein, als wie bei den Produkten der Konkurrenz. Jede einzelne Kabel Einbau wird subjektiv beurteilt um das beste Kabel für diese Verbindung zu finden. Oft finden Einzeladerkabel und Mehrfachaderkabel gleichzeitig Verwendung.

Feedback wird so wenig wie möglich angewendet, sofern die Verzerrungen niedrig genug sind. LFD Audio ist nicht der Meinung, dass Verstärkerkonzepte die minimale Verzerrungen aufweisen subjektiv sich besser anhören.  Überhaupt ist es besser einen höheren Anteil von harmonischen Verzerrungen mit niedriger Ordnungszahl zu haben, als geringere Verzerrungen mit höherer Ordnungszahl.

Stromversorgung spielt eine wichtige Rolle innerhalb eines Audioverstärkers und das Auslegungsdesign bedarf grösster Sorgfalt. LFD Audio hat es als allgemeingültig verstanden, dass Entkopplung von Störeinflüssen aus dem Öffentlichen Stromversorgungsnetz direkt an Ort und Stelle innerhalb eines Audioverstärkers mit einem Netzteils zu erfolgen hat, welches sich durch niedrige Impedanz bis hin zu hohen Frequenzen auszeichnet. Auch die Masseverbindung zur Stromversorgung innerhalb eines Verstärkers muss direkt und niederohmig ausgelegt sein. Sonst entsteht unerwünschte Kopplung mit dem zu verstärkenden Musiksignal. Das technische Design des Netztransformators hat direkten Einfluss auf die Musikwiedergabequalität. LFD Audio fand heraus, dass bei Transformatoren eine hohe Packungsdichte und konsequent gleichförmig ausgeführte Lagenbewicklung eine direkte Verbesserung der Wiedergabequalität bewirkt.

Den Minimalismus dem sich LFD Audio aus Klanggründen verschrieben hat, hat auch seine "Besonderheiten". Es gibt keinen Vorverstärkerausgang für Subwoofer, nur in "Notfällen" symmetrischen Ein/Ausgänge, die Verstärker geben ein leichtes Plopp beim Einschalten von sich und es gibt keine Fernsteuerung. Es ist auch nicht beabsichtigt, dass es jemals Fernsteuerungen geben wird. Dr. Brew hat dazu eine ganz klare Meinung: Alles was zusätzlich eingebaut wird, kompliziert die Schaltung und wird somit aus Klanggründen weggelassen. Denn wie oben postuliert: nur die einfachste Schaltung kann optimiert werden!

Das Aussehen der LFD Audio Geräte könnte man als liebevoll bezeichnen. Aber bestimmt nicht highendig. Dazu muss man sagen, dass LFD Audio weniger als 10% der Teilekosten für das Gehäuse verwendet. Ein Wert der geradezu lächerlich ist im Vergleich zur Konkurrenz. Sollten Sie aber Wert auf eine schöne Hülle legen, werden Sie kein Problem haben entsprechende Produkte anderer Hersteller zu finden. Dabei ist LFD Audio kein Geizhals wenn es um Kosten aller anderer im Produkt verbauteder Kompenten geht. Für die "inneren Werte" verwenden Sie nur das Beste!

Wie ich hoffentlich zeigen konnte, wählt LFD Audio aus guten Gründen diesen sehr arbeits-intensiven Produktentwicklungs- und Herstellungsprozeß, mit maximal wenigen, aber dafür den besten Komponenten,  jedes Teil wird auf sein Klangpotential evaluiert, Signalwege sind wenn erforderlich handverdrahtet. Nun lässt sich erahnen, dass diese höchste Qualität nicht erreichbar wäre, würde LFD Audio bestimmte Teile in Asien günstig einkaufen oder Outsourcing nach Niedriglohnländer betrieben. Deshalb fertig LFD Audio alles unter eigener Kontrolle, in England in der eigenen Fabrik. Nur so kann man höchste Qualität zu einem vernünftigen Preis anbieten.

LFD Audio hat sich die Satzung “Satzung zu Produkt Verpflichtungen und Einhaltung traditioneller Werte” gegeben, um dem Kunden, Händlern und Vertrieb ihre Produktansatz näher bringen.


RIO: die kleine EOS


EOS: verstellbarer Hochtöner


Calypso Super Test in 6MOONS